Thursday, April 21, 2011

Spiegel, Spiegel sag mir...

Bla Bla Bla die „Lebens“ Show


Ich versuche zurück zu schauen auf das, was letztes Wochenende passierte... Versuche zu erfassen, was ich von dem lernen kann, was ich sehe, was ich erfahren habe.

Es ist eine Herausforderung den Moment wirklich zu leben und eine andere, weiter zu gehen ohne zu vergessen, was wir von diesem Moment gewinnen oder lernen hätten können. So oft rennen wir endlos von einer Erfahrung zu der nächsten eine größere Erregung, ein intensiveres Gefühl, eine Umleitung in einer linearen Reise, verfolgend... Jedes Mal vergessend, was diese Erfahrung über uns, darüber wo wir hin wollen und darüber, was wir ändern müssen um freier und auch glücklicher zu leben, offenbart. Mir wurde beigebracht, dass es verrückt wäre so zu handeln und dass es ein weiserer Weg zu leben ist, immer auf Erfahrungen zu schauen, als wenn man in einen Spiegel schaut, unsere echte Spiegelung sehen wollend und uns daran zu erinnern, was wir sahen, da wir uns weiter bewegen.


Lasst mir euch sagen, was MEIN Spiegel mir sagte...

Letzte Freitagnacht hatten wir eine Probe für Bla Bla Bla die Live Show. Da sind so viele technische Sachen, welche getestet werden müssen... Beleuchtung, Bühneneinrichtung, Klang, Internetverbindung, Kamerakoordination, Videoprojektionen und für die Band, die verschiedenen Themen über welche wir sprechen nochmal anzusehen, für Marie und Stephanie ihre verschiedenen Rollen zu koordinieren, eine ist der Kanal zwischen der Band und euch im Chat, die andere im Auftrag um die „Katze aus dem Sack“ zu bekommen (um alle Geheimnisse zu offenbaren). Es sieht vielleicht einfach und glatt aus, wenn es live ist aber jetzt wisst ihr, dass da EINE MENGE von Vorbereitung beteiligt ist, da wir alles mehr als gut für euch wollen, wir wollen, dass es FANTASTISCH für euch ist, denn... Ihr verdient das Beste!

Während der Probe habe ich mich nicht richtig gefühlt.. Ich war gestresst... Ich war negativ und trotzdem wollte ich meinen Teil beitragen um die Vorbereitungen einfach zu machen , ich konnte nur nicht meine Negativität los werden. Da war kein Weg, dass ich wie ein Narr oder verletzlich aussah (danke an meinen Stolz... Verdammter Stolz!) also war der einzige Weg den ich fand um zu „überleben“, falsch zu sein und meine wahren Gefühle zu verstecken, eine Rolle spielen, Sachen zu sagen, von denen ich dachte, dass sie nett klingen würden und so zu sein, von dem ich dachte, dass Menschen um mich es so von mir erwarten würden... Ich verließ das Set nach der Probe mit einem widerlichem Gefühl und einer wachsenden Angst davor, wie es bei der Bla Bla Bla laufen würde. Dann erinnerte ich mich... Ein bestimmter Spiegel... Eine Spiegelung von mir selbst welche ich mit der ersten „The Confessional“ sah, wo ich konfrontiert und eingeladen wurde echt zu sein und nicht die „guten“ Antworten zu geben um gut auszusehen... Dieser Spiegel war zu dieser Zeit ziemlich ätzend für mich aber ich erinnere mich definitiv daran und jetzt ließ ich mich nicht in die selbe Falle fallen. Warum? Ja, weil ich mich an den Schmerz vom ersten Mal erinnerte, aber HAUPTSÄCHLICH, weil das, was ich während unserem Bla Bla Bla geschehen lassen wollte zu wichtig war um es zu ruinieren, in dem ich ein stolzer Narr bin... Ich wollte mich selbst über die Touren ausdrücken, ich wollte meine Spannung teilen, ich wollte euch LIVE sagen, wie alles was wir teilen eines der wertvollsten Sachen in meinem Leben ist, ich wollte euch sehen und fühlen lassen, dass wir zusammen mächtig und grenzenlos sind...

Ich bin so gesegnet, denn ich hatte meinen Bruder Max und meine Schwestern Chris, Miriam und Golain, welche eintraten um mir zu helfen meine Perspektiven zu ändern und mich ermutigen, nicht durch meine Gefühle motiviert, zu handeln (in diesem Fall negativ) aber dafür laut meiner Wünsche und meinem Glauben. Sie erinnerten mich daran einfach ich zu sein und dass „ich“ genau das war, was gebraucht wurde... Gut genug... Perfekt ohne den Druck von Perfektion. Also verbrachte ich meinen Samstag konzentriert darauf, was ich wollte und nicht darauf, was ich fühlte, ich war wie ein Sportler der sich selbst beim Handeln visualisiert, meditierend darüber, was ich in der einfachsten Form zu sagen hatte, mein Herz trainierend offen zu sein und sich nicht zu verstecken...

Nach einem kleinem Nickerchen zwischen Samstag und Sonntag... lol... War ich bereit! Ich wusste, was ich für den Bla Bla Bla erreichen wollte, ich wusste, dass ich von meiner Familie unterstützt wurde, ich wusste, dass ich mich mehr negativen Gefühlen stellte aber ICH WUSSTE, dass ich in der Lage war mich auf etwas unglaubliches zu konzentrieren und es zu leben. Nichts würde mir die Freude stehlen einen Live Moment mit euch zu teilen. Und ICH HABE ES GESCHAFFT! Ich war so glücklich während und nach dem Chat denn ich habe definitiv die Goldmedaille gewonnen und wenn ich in den Spiegel dieser Erfahrung schaue, sehe ich mich selbst als einen Gewinner, der sich einem Hindernis stellen musste, Partner bekommen musste, Training akzeptieren musste und durchhalten musste. Was kann ich für das nächste mal lernen? Spiegel sag es mir...

Erstens: Ich bin in einer konstanten Entwicklung und kann erwarten mit Dingen besser und anders zu handeln.

Zweitens: Ich muss herausfinden, wo diese Negativität her kommt und wie ich in genug Versicherung bin diese zu vermeiden.

Drittens: Ich bin ein noch größerer Gewinner, wenn ich anderen erlaube auf zuspringen und mir von ihnen helfen lasse mich auf das Ziel und meine Fähigkeit es zu erreichen zu konzentrieren! Die Herausforderung teilen und auch den Sieg teilen!

Also wenn ihr mich während dem Chat nur lächeln, bequem und versichert saht, es ist nicht ohne einen richtigen Kampf mit meinen eigenen Barrieren... Aber es war echt... Es war ein Gewinn... Es war eine Spiegelung in dem Spiegel, an welche ich mich als eine Ermutigung für viele kommende Erfahrungen erinnern werde.

-Miss Isabel

Thursday, April 14, 2011

Lernen zu leben? Klingt lustig oder...

Das eine Thema auf welches wir gespannt sein sollten 
es wieder und wieder zu überprüfen!


Meine lieben Freunde,

fühlt ihr manchmal, dass die Welt mit solch einer Hochgeschwindigkeit umher wirbelt oder in solch einer unvorhersehbaren Bewegung, dass es schwer ist zu erfassen, was wirklich vor sich geht?

Schaut ihr manchmal um euch und nehmt euch die Zeit zu bemerken, dass all diese namenlosen Gesichter ihr eigenes Leben haben, Millionen von Geschichten, Wundern und untreuen Träumen aus einer Vielzahl von Motivationen aber geboren aus unseren gemeinsamen menschlichem Herzen...

Fragt ihr euch selbst die Frage: „ Wie kommt es, dass wir sofort wissen wie man atmet aber, dass wir kämpfen müssen um zu lernen wie man LEBT?“


In letzter Zeit ist die Geschwindigkeit noch verrückter als sonst... Die Aufnahme des Album ist ein täglicher Marathon, die Proben und Vorbereitungen für die Tour nach China und Japan ist wie bereit für eine Hochzeit zu werden; wir wollen, dass alles perfekt ist! Einrichten für das Bla Bla Bla dieses Wochenende, dem fantastischem Bootleg Paket, welches an diesem Tag präsentiert wird, die letzten beendenden Berührungen geben. Plus viel mehr Videos, Bilder, Texte, Interviews, Designs, alles bezogen auf diese fantastische Reise welche wir mit Your Favorite Enemies erschaffen, es ist wie Öl auf dem Herd zu kochen, bereit zu explodieren und den gesamten Platz brennen zu lassen! Es ist schwer uns selbst zu erhalten und zur selben Zeit konzentriert zu bleiben um nicht irgendetwas zu verpassen, da wir nichts weniger als das Beste für unsere Familie, für euch wollen.


In diesem Tornado aus Projekten und guten Neuigkeiten, Herausforderungen und Drücken, sind die Möglichkeiten zu lernen und zu wachsen zahlreich! Wir ermutigen uns gegenseitig jeden Moment zu leben... Aber was passiert, wenn der „Moment“ das Scheitern eines Projektes ist? Was passiert, wenn dieser „Moment“ eine Einladung ist etwas sehr fantastisches aber auch wirklich stressiges zu machen? Ihr habt oft von mir gehört oder gelesen, dass ich mich auf einer musikalischen aber auch persönlichen Ebene für die kommende Tour vorbereite und ich muss hinzufügen, dass mein Wunsch vorbereitet zu sein nicht so viele Möglichkeiten meine eigenen Grenzen, Unsicherheiten und Mängel zu überwältigen, erwartete... Mein Wunsch wirklich zu LEBEN bewegt mich dahin, mich der Realität zu STELLEN und zu sehen, aus was ich gemacht bin um dann zu entscheiden, ob ich mich verändern will oder nicht. Das Gute ist, dass ich glaube, dass ich Dinge verändern kann, ich kann Dinge überwältigen, welche mich so oft am Versagen hielten. Ich lerne wie man wirklich lebt... Klingt lustig... Klingt sogar seltsam aber wenn ich zurückschaue, wie ich war, wie ich niemanden mich herausfordern und beeinflussen lassen würde, wie ich gehofft habe einfach dem Ärger fernzubleiben und ein gutes Gesicht aufsetzte, wie ich wirklich nichts fühlen konnte... Ich konnte nicht viel leben... Keine großen Freuden, keine großen Schmerzen, keine großen Taten, kein großes Irgendetwas... Aber der Tag an dem ich LEBEN kostete war außerhalb meiner Box, außerhalb dieser Grenzen, bei denen ich dachte, dass diese ICH wären, der Tag an dem ich glaubte, dass ich für mehr bestimmt bin als für den goldenen Käfig der Sicherheit, welcher von meinen Illusionen über die Welt, über meine Freunde, darüber, wie das Leben gelebt werden sollte und über mich selbst gemacht wurde, an DIESEM TAG wusste ich, dass ich nicht zurückgehen will... Ich wollte nicht nur das volle Leben kosten sondern es umarmen und teilen.


Eine meiner Schwestern ermutigte mich in der vergangenen Woche. Sie sagte mir, wie ich nicht versuchen müsste jemand zu sein, dass je mehr ich es „versuchte“ umso weniger war ich ich selbst mit all dem Gutem in mir, was andere genießen können. Sie sagte mir, dass ich wahrscheinlich die einzige bin, welche nicht wirklich glaubt, dass ich hatte was es braucht um meinen Wunsch zu erfüllen und „gut genug“ zu sein. Sie hatte recht. Ihre Worte gaben mir Kraft und halfen mir mein Leben unterschiedlich zu sehen, es gab mir Perspektive... Es war nichts neues für meine Ohren aber es war ein definitives Zeichen für mich, welches ich würdigte ihm die Mühe zu geben, um über mein gewöhnliches Denken und meinen gewöhnlichen Weg hinauszugehen um Sicherheit und Bestimmung zu finden.


Unser Leben kann ein Tornado sein, unser Leben kann mehr als ein stiller Tautropfen sein... Wir können glücklich sein zu atmen, wir können auch gespannt sein zu lernen wie mal lebt und Leben um uns erschaffen! An diesem Punkt, bin ich immer noch im Zustand eines Ungleichgewichts, an meiner Familie festhaltend, ihrer Liebe trauend, auf ihre Treue bezogen, wachsend von unserem Teilen. Jeden Tag ist da eine Einladung die Fülle und Intensität des Lebens zu leben... Es liegt an uns es zu akzeptieren, es zu verfolgen, es zu erwarten und dadurch zu lernen!

- Miss Isabel

Thursday, April 7, 2011

Zu einem Ort an dem wir noch nie waren


Um Menschen zu berühren, wie wir es uns immer gewünscht haben


Als wir vor 5 Jahren eine Webgemeinschaft begonnen haben, konnten wir nur davon träumen unsere wachsende Familie in China zu besuchen. Aber da wir eine Einladung erhalten haben bei dem größten asiatischem Fest zu spielen, war uns klar, dass dieser Traum nicht wegen großen Mengen war, es ging nur darum unsere chinesischen Freunde auf einer persönlichen Ebene zu erreichen, ihre Herzen zu berühren, sie uns lehren und beeindrucken lassen, mit ihnen eine Erfahrung teilen, welche in jedem von unserem Leben ein Ankerpunkt sein wird... Also sagten wir dem Veranstalter, dass wir an Orten spielen wollen an denen dieses Teilen möglich ist, Kontakt, welcher vielleicht schwer zu schaffen ist, wenn wir vor 80 000 Menschen sind... lol.

Also bekamen wir was wir wollten! Wir werden tatsächlich die erste nordamerikanische Band sein, welche in einigen „kleineren“ Städten auftritt... ( eine Million Menschen ist der Durchschnitt für eine kleine Stadt! Lol) Was für eine Ehre! Viele Menschen sagten uns, dass dies riskant wäre... Sie erzählten uns über die Unterschiede in Kultur und Lebensweise und wie es vielleicht hart sein könnte so viel täglich zu reisen und in so einem Kontext während der Nacht aufzutreten... Aber wie ihr uns kennt: Wir interessieren uns nicht dafür...Wir interessieren uns nicht für große Hotels, wir interessieren uns nicht für leichtes reisen und 5 Sterne Restaurants, für was wir uns INTERESSIEREN ist, so nah wie möglich zu den Menschen zu kommen, so nah wie möglich dem Herz zu sein von dem was sie leben, vollkommen Präsent als eins zu sein und zusammen zu wachsen durch Musik und das Beste von dem was wir sind und haben zu verströmen. Wir werden die Möglichkeit haben mit lokalen Bands zu spielen und den Rhythmus des Landes zu fühlen. Es wird so fantastisch sein zu entdecken, was ihnen Antrieb gibt, was sie brauchen um zu schreien, wie sie sich lebendig fühlen, welchen Platz Musik in ihrem Leben und Träumen einnimmt.

Es ist schwer sich genau vorzustellen, was wir leben werden, aber wir werden uns selbst sicher auf etwas unglaubliches, intensives und wertvolles vorbereiten...
Während ich diese Linien schreibe, erzählt mir Alex, dass wir auch Überraschungen für unsere Zeit in Japan anzukündigen haben!!!! Natürlich werden wir eure Worte durch das HOPE Projekt bringen um Japan zu heilen und zu beruhigen. Also, ihr kommt mit uns auf diese verrückte Reise, wirklich! Ihr wisst wie wir sind, wir können nirgends ohne euch hingehen... Denn es geht nicht darum wo wir sind, sondern wie wir zusammen sein können, durch Beziehungen, welche über irgendwelche Unterschiede in Kultur, Entfernung, Generation oder Religion hinaus gehen... Bereit für diese Reise?

-Miss Isabel